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Bundeswehr-Wirtschaft
Das Beratungszentrum Bundeswehr-Wirtschaft ist ein Kooperationsprojekt im Wehrbereich II.

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Berufsförderung
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Wirtschaft-Bundeswehr-Wirtschaft: Gemeinsam mit den Wehrdienstberatern zeigen wir Perspektiven in und nach dem Dienst in der Bundeswehr auf.
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Die Arbeit des BFD

Stefan Zander: Tagesablauf eines Beraters im Außendienst

Es ist kurz vor 7 Uhr am Anfang einer neuen Woche. Stefan Zander, Mitarbeiter des Berufsförderungsdienstes Koblenz, rüstet sich für einen neuen Tag im Außendienst auf dem Fliegerhorst in Büchel. Seit 1999 ist er mit der Beratung und Betreuung der Soldaten im Jagdbombergeschwader 33 beauftragt. Hier ist er kompetenter Ansprechpartner und Ratgeber, wenn es um die Planung und Realisierung der beruflichen Ziele von Soldaten am Ende ihres Wehrdienstes geht.

BFD-Berater Stefan Zander
Stefan Zander vom BFD Koblenz erläutert Feldwebel Lutz Franz die Möglichkeiten zur zivilberuflichen Qualifizierung nach 12 Jahren Bundeswehr.


Der Auftrag des Berufsförderungsdienstes der Bundeswehr (BFD) beinhaltet die bestmögliche dauerhafte Eingliederung der SaZ und Bo 41 in das zivile Erwerbsleben durch eine arbeitsmarktbezogene Beratung und geplante Aus- und Fortbildung unter Berücksichtigung der persönlichen Eignung und Neigung des Soldaten. Berufliche Beratung durch den BFD ist Hilfe zur Selbsthilfe. Sie soll die Soldaten bei der eigenverantwortlichen Entscheidung zur Berufswahl unterstützen. Um diesem Ziel zu entsprechen, führt Stefan Zander im Laufe eines Tages sechs bis acht individuelle Einzelgespräche mit Soldaten, die er zu betreuen hat.

Hier schildert er einen typischen Arbeitstag:

Nachdem die Akten der Soldaten, die für heute zur Beratung eingeladen sind, zusammengestellt sind, mache ich mich auf den Weg nach Büchel. Nach etwa 50 Minuten Fahrzeit erreiche ich den Flugplatz gegen 8 Uhr. Für heute wurden von der Terminvergabe acht Soldaten zu Beratungsgesprächen eingeladen, von denen sechs den Termin bestätigt haben.

Nachdem ich die Vorbereitungen im Beratungsraum abgeschlossen habe, erscheint als erster ein junger Soldat, der sich für vier Jahre bei der Bundeswehr verpflichtet und heute erstmals Kontakt zum BFD hat. Nachdem die Grunddaten aufgenommen und die Angaben in der Akte des Soldaten ergänzt sind, beginne ich mit der Erstberatung. Hier erhält der Soldat alle für ihn wichtigen Grundinformationen über das Leistungsangebot des BFD. Ferner werden in diesem ersten Gespräch berufliche Tendenzen des Soldaten festgehalten, damit hierauf später zurückgegriffen werden kann. Das Ergebnis dieser Beratung wird anschließend in einer Beratungsniederschrift dokumentiert.

Der nächste Kunde wartet bereits, ein SaZ 12 am Ende seiner militärischen Dienstzeit. Er hat sich, nachdem ich ihm verschiedene alternative Ausbildungs- und Fortbildungsmöglichkeiten aufgezeigt und vorgestellt habe, beim Beratungszentrum Bundeswehr-Handwerk bei der HwK Koblenz einen individuellen Ausbildungsplan für eine Karriere im Handwerk ausarbeiten lassen und möchte nun das erforderliche Antragsverfahren abwickeln. Nachdem ich mit dem Soldaten im Rahmen der Antragsberatung alle wesentlichen Punkte der geplanten Ausbildung besprochen habe und die erforderlichen Schritte zur Beantragung bearbeitet sind, fertige ich die Niederschrift und wünsche dem Soldaten einen erfolgreichen Start in seine zivilberufliche Karriere.

Im Verlauf des Vormittags erscheinen noch drei weitere Soldaten mit ähnliche Anliegen. Für den Nachmittag ist eine Beratung vorgesehen, die der Soldat aber aus dienstlichen Gründen absagen muss. Die so gewonnene Zeit nutze ich zur Kontaktpflege mit den Verantwortlichen des militärischen Verbandes. Dabei werden Sondermaßnahmen für die Angehörigen des Geschwaders besprochen und in Abstimmung mit dem Dienstbetrieb geplant. Durch das Angebot dieser Maßnahmen, die in der Regel am Standort stattfinden, wird den Soldaten die Gelegenheit geboten, vor Ort mit der Vorbereitung auf die zivilberufliche Karriere zu beginnen.

Bevor ich am späten Nachmittag die Rückfahrt nach Koblenz antrete, steht ein Vortrag im Terminkalender. Bei den Zuhörern handelt es sich um Wehrpflichtige, die nach der Grundausbildung an den Standort Büchel versetzt wurden. Dieser Personenkreis hat ebenfalls die Möglichkeit, während des Grundwehrdienstes auf das Leistungsangebot des BFD zuzugreifen, um sich zivilberuflich zu qualifizieren und so am Ende des Wehrdienstes als gut ausgebildete Mitarbeiter an ihren Arbeitsplatz zurückkehren.

Service & Infos & Adressen - Förderung der beruflichen Bildung

Beratungszentrum Bundeswehr-Wirtschaft
Friedrich-Ebert-Ring 33, 56063 Koblenz
Tel.: 0261/ 398-165, Fax: 0261/ 398-934
E-Mail: presse@bundeswehr-wirtschaft.de

 
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