Die eigene Zukunft "bauen"
Thomas
Brand spezialisiert sich als Maurer- und Tauchermeister
Nach der Hauptschule
wollte Thomas Brand ursprünglich Kfz-Mechaniker werden, fand
damals aber keine Lehrstelle und begann schließlich eine
Ausbildung zum Bäcker. Nach bestandener Gesellenprüfung
wurde er 1989 zur Bundeswehr einberufen; seine Grundausbildung
führte ihn zu den Pionieren in Lahnstein.
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| Thomas Brand
(l.) erstellt unter Anleitung von HwK-Ausbilder Lothar Dilly
einen Mauerwerkskörper mit Abstufungen, Nischen, Anschlägen,
Pfeilern und Rundbogen. |

An seinem neuen Beruf als Soldat fand
der gebürtige Bad Kreuznacher zunehmend Gefallen - "immer
etwas Neues und herausfordernde Aufgaben" - und so verpflichtete
er sich schrittweise auf 15 Jahre bei der Bundeswehr. Als angehender
Pionier gehörte Thomas Brand zu den wenigen, die die Tauglichkeitsuntersuchung
als Voraussetzung für den Tauchergrundlagenlehrgang in München
bestand und wurde Taucherunteroffizier.

Um Pionier- und Taucherfeldwebel werden
zu können, besuchte er 1997 die Pionierschule der Bundeswehr
in München. Dort erreichte er den Berufsabschluss als Stahlbetonbauer.
Mit der Ernennung zum Feldwebel folgte sein Tauchereinsatzleiter-Lehrgang
und der Abschluss als "geprüfter Taucher". Bis
zum Beginn seiner Fachausbildung am Ende der aktiven Dienstzeit
in der Bundeswehr arbeitete Thomas Brand als "Pionierfeldwebel
und stellvertretender Tauchgruppenführer" im Pionierbataillon
320 in Lahnstein.
Meister
über & im Wasser
Berufssoldat war für den heute
34-jährigen Oberfeldwebel keine Perspektive, weil er mit
seiner Familie "sesshaft" werden möchte. Nach einem
Tipp des Berufsförderungsdienstes Koblenz suchte er den Kontakt
zum Beratungszentrum Bundeswehr-Handwerk und erarbeitete mit Hans-Joachim
Benner einen maßgeschneiderter Plan für seine Fachausbildung.

Kern seiner Karriereplanung sind die
beiden anerkannten Qualifikationen als Maurer- und Betonbauermeister
sowie als geprüfter Tauchermeister. Um später als "Meister
über und unter Wasser" arbeiten zu können, gehören
für Thomas Brand Grundlagenkurse in der Bautechnik genauso
zu den ergänzenden Fachkursen wie Schweißtechnik und
die Ausbildung am Arbeitsplatz in entsprechenden Fachbetrieben.

Sich frühzeitig auf ein konkretes
Ziel für den späteren Zivilberuf zu entscheiden und
dessen Umsetzung gemeinsam mit dem Beratungszentrum der HwK Koblenz
durchzuplanen, ist die Empfehlung, die Thomas Brand seinen Kameraden
mit auf den Weg gibt: "Eigeninitiative und Beharrlichkeit
sind für die zivilberufliche Vorbereitung einfach ein Muss!"
Seinen Vorgesetzten ist er dankbar, weil sie mit Verständnis
und guten Ratschlägen seine Überlegungen für das
kommende zivile Erwerbsleben immer unterstützt haben.
Beratungszentrum
Bundeswehr-Wirtschaft
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