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Als Meister in der Kfz-Werkstatt

Wolfgang Freitag nutzte "Ausbildung am Arbeitsplatz"
als Sprungbrett zur Anstellung

Zum richtigen Zeitpunkt die richtige Information zu bekommen, gehört bei einer erfolgreichen Karriereplanung auch dazu. Bei Wolfgang Freitag aus Limburg war es der Hinweis seiner Schwester, die Kundin des Autohauses Mathiszik in Waldernbach ist, dass dort ein Meister gesucht wird. Zeitlich passte das Stellenangebot sehr gut in die Planungen für seine Fachausbildung und so nutzte Wolfgang Freitag die Zeiten der "Ausbildung am Arbeitsplatz" als "Probezeit" für die spätere Festanstellung.

Wolfgang Freitag
Kfz-Meister Wolfgang Freitag (l.) führt mit Lehrling Florian Diagnosearbeiten am Motor aus.


Seit Sommer 2002 arbeitet der 32-Jährige als Werkstattmeister im Westerwälder Kfz-Betrieb gemeinsam mit jeweils zwei Lehrlinge und Gesellen. Sein Chef Gerd Mathiszik ist selbst seit 25 Jahren Meister und leitet mit Ehefrau Sonja das Unternehmen, in dem neben den Vertragsmarken Subaru und Hyundai auch LKWs betreut werden.

Wolfgang Freitag kam nach seiner Kfz-Lehre und einem Gesellenjahr als Wehrdienstleistender zur Bundeswehr und durchlief zunächst seine Grundausbildung in Germersheim. Seine Vorgesetzten motivierten ihn zum Dienst als SaZ 12, den er dann in der Kfz-Instandsetzung bei der Flugabwehrgruppe in Heidenrod-Kemel leistete.

Chancen frühzeitig nutzen

Während seiner gesamten Bundeswehrzeit war er berufsnah eingesetzt. Dienstzeitbegleitend nutzte der Limburger bereits Arbeitsgemeinschaften des Berufsförderungsdienstes der Bundeswehr (BFD-AG), um sich in Schweißtechniken und Karosseriebearbeitung fit zu machen.

Durch diese Lehrgänge, die er als Soldat bei der HwK Koblenz belegt hatte, war er auf das
Beratungszentrum Bundeswehr-Handwerk gestoßen. Zu seinem Fachausbildungskonzept, das er hier ausarbeitete und für das ihm als "Zwölfer" ganze zwei Jahre zur Verfügung stehen, gehörte zu Beginn die Meistervorbereitung als Kfz-Techniker. Nach dem "Betriebswirt des Handwerks" sammelte er erste Praxiserfahrung in Betriebsorganisation, Materialwirtschaft und Kundenberatung in einem Limburger Autohaus.

Auf die Belange im Autohaus Mathiszik abgestimmt und dort dann immer wieder auch in der Praxis "eingeübt", belegte er weitere spezifische Fachkurse in Aluminiumschweißen, Prüftechnik für PKW- und LKW-Motoren oder beispielsweise Druckluftbremsanlagen. So konnte er die Grundlage für seinen erfolgreichen Start auf der Meisterstelle in Waldernbach und für seine berufliche Zukunft in seinem ursprünglich erlernten Handwerk sicher legen.

Beratungszentrum Bundeswehr-Wirtschaft
Friedrich-Ebert-Ring 33, 56063 Koblenz
Tel.: 0261/ 398-165, Fax: 0261/ 398-934
E-Mail: presse@bundeswehr-wirtschaft.de

 
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