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Titelthema:

Gestern Lehrling. Heute Soldat. Morgen Meister!

Soldaten auf Zeit in der Fachausbildung bei der HwK:
Meisterbrief als Grundstein für die zivilberufliche Karriere

Sie haben gerade ihren Meisterkurs erfolgreich abgeschlossen, stecken mitten in der Prüfungsvorbereitung oder bereiten sich auf den Kursbeginn vor: Elf Soldaten auf Zeit aus verschiedenen Handwerksberufen, die ihre Fachausbildung am Ende der militärischen Dienstzeit in den Berufsbildungszentren der Handwerkskammer Koblenz durchlaufen, kamen zum Fototermin für den Titel der vierten Y-BERHOLSPUR.DE zusammen.

Morgen Meister
Auf Meisterkurs (v.l.): Kai Höller, Stefan Baumgarten, Björn Schneider, Michael Nöthen (hintere Reihe); Markus Bolländer, Thorsten Fuhr, Marko Hillen, Thomas Gottfried (mittlere); Andreas Sommer, Axel Radloff und Heiko Daheim.


In einem sind sie sich einig: Sie möchten beruflich weiterkommen, nach der Bundeswehrzeit einen soliden Grundstein für ihre spätere zivilberufliche Karriere legen. Bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt versprechen sie sich vom Meisterbrief. Das kann die Selbstständigkeit in einem neu gegründeten oder in der Weiterführung eines bestehenden Betriebes sein oder aber eine Leitungsaufgabe in einem Angestelltenverhältnis. Auch die besseren Verdienstmöglichkeiten spielen eine hier eine Rolle.

Die Selbstständigkeit ist bei den Installateuren und Heizungsbauern Axel Radloff und Andreas Sommer beispielsweise ein Thema, ebenso bei Bäcker Markus Bolländer und Tischler Thorsten Fuhr. Für sie ganz wesentlich: das unternehmerische Wissen aus dem betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Teil der Meisterprüfung (III).

Für Feinwerkmechaniker Heiko Daheim, seit Sommer des Jahres Handwerksmeister, war die fachtheoretische Ausbildung (Teil II) von besonderer Bedeutung, spielen doch gerade in seinem Handwerk Berechnung und Fertigung von Produkten im 100stel Millimeterbereich und die sauber kalkulierte Auftragsabwicklung eine große Rolle. Das sehen seine Fachkollegen Michael Nöthen und Björn Schneider ähnlich.

Maler- und Lackierermeister Stefan Baumgarten, der bereits als Soldat die Meisterprüfung ablegte, legt neben dem umfassenden Spektrum von traditionellen bis Hightech-Anwendungen besonders auf die Ausbildereignung (Teil IV) großen Wert. Nur wer fachlich mehr „drauf hat“ und weiß, wie er dies vermitteln kann, ist in der Lage, seine Kompetenz an die nächste Generation erfolgreich weiterzugeben.

Mit Markus Bolländer ist sich Stefan Baumgarten einig, dass gerade ihre beiden Handwerke einem hohen Qualifizierungsanspruch genügen müssen, geht es bei ihnen doch unmittelbar um Verbraucher- und Umweltschutz. Die politischen Bestrebungen, gerade für Bäcker, Fleischer und Konditoren, aber auch für die Maler und Lackierer das Meisterprinzip fallen zu lassen, können sie nicht nachvollziehen.

Die beiden Kfz-Techniker Thomas Gottfried und Kai Höller erleben vielleicht besonders deutlich, wie schnell die Entwicklung in der Fahrzeugtechnik in den vergangenen rund zehn Jahren vorangeschritten ist. Ihnen vermittelt die fachpraktische Ausbildung in der Meistervorbereitung (Teil I) das aktuell erforderliche und umfangreiche Know-how in Wartung und Instandsetzung der mechanischen und elektronischen Fahrzeugkomponenten.

Und auch dafür steht der Meisterbrief: Für Marko Hillen ist er die Zugangsvoraussetzung für ein Studium an der Fachhochschule, das er bald beginnen möchte.

Infopunkt   "Morgen Meister!"

Das Interesse an der Meisterqualifikation will sie wecken: Die Image-Kampagne "Gestern Lehrling. Heute Geselle. Morgen Meister!" ist eine Aktion der Handwerkskammern, des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau sowie der Investitions- und Strukturbank in Rheinland-Pfalz. Weitere Informationen im Internet:
www.morgen-meister.de

Beratungszentrum Bundeswehr-Wirtschaft
Friedrich-Ebert-Ring 33, 56063 Koblenz
Tel.: 0261/ 398-165, Fax: 0261/ 398-934
E-Mail: presse@bundeswehr-wirtschaft.de

 
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