Zum höheren Berufsabschluss beim Bund
Wartungsfeldwebel
Falk Sievert: Meisterschule als "ZAW"
Zur Bundeswehr
ging Falk Sievert, weil er nach seiner Lehre zum Energieelektroniker
in der Fachrichtung Anlagentechnik bei der Bahn durch Umstrukturierungen
nicht mehr weiter beschäftigt werden konnte. Die Entscheidung,
sich für zwölf Jahre als Soldat auf Zeit zu verpflichten,
hat sich für ihn bereits gelohnt. Denn über die militärische
Ausbildung zum Flugabwehrraketenwartungsfeldwebel hinaus, erwarb
er über die "Zivilberufliche Aus- und Weiterbildung"
(ZAW) den Abschluss als Industriemeister für Mess-, Steuer-
und Regeltechnik.
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| Oberfeldwebel
Falk Sievert misst im Gefechtsstand des Waffensystems Roland
eine Platine durch, um den Fehler in der Steuerung zu lokalisieren. |

Auch wenn vor dem 28-Jährigen
aus Lahnstein bis zu seinem Dienstzeitende im Sommer 2008 noch
vier Jahre liegen, beginnt er bereits heute damit, sich Gedanken
um seine berufliche Zukunft zu machen und seine Möglichkeiten
abzuklären. Dabei pflegt er einen engen Kontakt zu seinem
BFD-Berater
und hat sich bereits auch im
Beratungszentrum
Bundeswehr-Wirtschaft informiert.

Mit der Meisterprüfung hat Falk
Sievert den Grundstein für eine erfolgreiche Karriere nach
seinem Dienst in den Streitkräften gelegt. Rechtzeitig vor
Beginn seiner Fachausbildung möchte er die Möglichkeit
zum Ausbildungscoaching (
Info-Punkt)
nutzen, um den Berufsalltag in den Unternehmen "draußen"
kennen zu lernen. Er ist sich bewusst, dass gerade dieser Praxisbezug
für einen erfolgreichen Wiedereinstieg im zivilen Berufsleben
wichtig ist.

Falk Sievert hat seit acht Jahren
seine militärische Heimat bei der Flugabwehrraketengruppe
in Heidenrod-Kemel und Schöneck. Wohin er versetzt wird,
wenn im Juli seine Einheit aufgelöst wird, ist noch offen.
An seiner jetzigen Tätigkeit als Wartungsfeldwebel reizt
ihn sowohl die Technik der Waffensysteme als auch die Teamarbeit
und Kameradschaft.

Auch die Qualifizierungsperspektiven
über den Berufsförderungsdienst (BFD) hatte er von Anfang
an im Blick. Damit schätzt er seine Chancen für eine
erfolgreiche Rückkehr in den Zivilberuf positiv ein, weil
er sich in der noch 18-monatigen Fachausbildung - durch den ZAW-Abschluss
als Industriemeister reduziert sich sein Förderanspruch um
ein halbes Jahr - mit einer Kombination aus theoretischer und
betrieblicher Ausbildung seinen Platz erarbeiten kann.
Beratungszentrum
Bundeswehr-Wirtschaft
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