Brückenbauer
Thomas Back baut auf die Meisterprüfung aus seiner Bundeswehrzeit auf
Nach erfolgreich abgeschlossener Lehre als Zentralheizungs- und Lüftungsbauer stand für Thomas Back der reguläre Wehrdienst an. Einberufen wurde der Lahnsteiner zu den Koblenzer Pionieren. Dort verpflichtete er sich schrittweise auf zwölf Jahre, zog mit der Einheit in seine Heimatstadt um und erlebte dort auch das Ende der Pioniertradition am Zusammenfluss von Rhein und Mosel.
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| Im Rahmen seiner Ausbildung am Arbeitsplatz arbeitet sich Thomas Back in die Bauplanung mittels CAD-Technik ein. |
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| Als Oberfeldwebel nutzte Thomas Back bei Vermessungsarbeiten für die Einrichtung einer Instandsetzungsfläche in Prizren sein Know-how als Maurer- und Betonbauermeister. |

Während seinem Dienst in der Bundeswehr stellte Thomas Back die Weichen für seine berufliche Zukunft neu. Er ergriff nicht nur die Chance, eine zweite Lehre als Maurer und Betonbauer zu durchlaufen. Vor die Wahl gestellt, seine militärische Laufbahn auf Bürodienst oder Handwerk auszurichten, entschied er sich für die Meisterprüfung. "Der Meister bringt mir für die Zukunft mehr!", ist er auch im Rückblick überzeugt.
Berufspraxis im Auslandseinsatz
Im sechsmonatigen Kosovo-Einsatz konnte er Berufserfahrung als Handwerksmeister sammeln. Brücken und Erschließungsstraßen zu den KFOR-Lagern oder auch Entwässerungsanlagen - von der Bauplanung bis zur
-durchführung umfassten die Projekte der Pioniere ein breites Spektrum aus dem Hoch- und Straßenbau. "In unserem Einsatz fühlten wir uns manchmal wie ein bewaffnetes Technisches Hilfswerk", gibt der 30-Jährige seine Eindrücke wieder.

"Die Bundeswehr ist eine Welt für sich", blickt Thomas Back auf seine Zeit in der Truppe zurück. "Aber man lernt hier fürs Leben." Selbstbewusstsein gewinnen und sich Menschenkenntnis aneignen, zählt er zu seinen wichtigsten Erfahrungen. Dabei entdeckte er im Auslandseinsatz auch, mit welch einfachen Mitteln man sein Leben dennoch zufrieden gestalten kann.

Nach dem Motto "wer viel fragt, erhält auch viele Infos", kümmerte sich der Maurer- und Betonbauermeister frühzeitig um seine Fachausbildung über den Berufsförderungsdienst der Bundeswehr (
BFD) am Ende der Dienstzeit. Durch Tipps von Kameraden stieß er auf das
Beratungszentrum Bundeswehr-Wirtschaft und erarbeitete sich dort ein Konzept, das "auf den Meister aufbaut". Kernelemente dabei: modernste Techniken der Bauplanung über CAD und Grundlagen der betriebswirtschaftlichen Unternehmensführung erlernen und sie in der Praxis vertiefen.
Durchstarten im Baugewerbe
Nach dem CAD-Fachkraft-Lehrgang sammelte der Lahnsteiner jetzt erste "zivile Berufserfahrung" im Rahmen der praktischen Ausbildung am Arbeitsplatz im international tätigen Ingenieurbüro Kocks Consult in Koblenz (
www.kocks-ing.de). Der nächste Schritt ist die Fortbildung zum "Betriebswirt des Handwerks". "Besonders die Betriebsorganisation und das Personalwesen sind wichtige Ergänzungen zu den wirtschaftlichen und rechtlichen Teilen der Meisterprüfung", packt er diesen kompakten Kurs an.

Für Thomas Back gehört die konzeptionelle Arbeit an Bauprojekten genauso zum angestrebten Berufsprofil wie die praktische Bauleitung auf der Baustelle. An der Brücke zu diesem Ziel plant und baut er bereits eifrig ...
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