Feinschliff für den Berufsalltag
Ausbildung am Arbeitsplatz: Hans-Georg Betzing
macht sich fit in Automatisierungstechnik
"Bevor ich an etwas Neues herangehe, schaffe ich mir zuerst die Grundlagen dafür", lautet die Devise von Hans-Georg Betzing. So hat der gelernte Elektroinstallateur seine zwölfjährige Bundeswehrzeit angepackt und so gestaltet er derzeit auch seine Fachausbildung zur Rückkehr in das zivile Berufsleben.
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| Zu den Aufgaben von Hans-Georg Betzing in der Projektbetreuung bei Jonas Schaltanlagenbau gehört auch die Konfigurierung von großen Schaltanlagen mittels EDV. |

Als Eignungsübender für eine Verpflichtungszeit von zunächst acht Jahren trat der Koblenzer im Oktober 1992 in die Bundeswehr ein. Die Fernmeldeinstandsetzungstruppe in Montabaur wurde seine Stammeinheit, in der er nicht nur berufsnah eingesetzt wurde, sondern sich auch kontinuierlich weiterqualifizieren konnte.
Durch Lernen weiterkommen
Im Rahmen seiner Feldwebellaufbahn legte er die Prüfungen zum Elektromeister (Fachrichtung Nachrichtentechnik) und zum Betriebsschutzmeister (Fachkraft Arbeitssicherheit) erfolgreich ab. Zweimal ging er in den Auslandseinsatz nach Bosnien und Herzegowina sowie nach Mazedonien. Dort stieg er über die Instandsetzung von Kleingeräten der Kommunikationstechnik hinaus in die Arbeit an Stromerzeugern und Klimageräten ein - allerdings erst nach vorheriger Einweisung und Schulung.

Mit Blick auf die umfangreicheren Möglichkeiten in der Fachausbildung über den Berufsförderungsdienst der Bundeswehr (
BFD) verpflichtete sich Hans-Georg Betzing auf zwölf Jahre weiter. Dienstzeit begleitend begann er mit Lehrgängen zur Speicherprogrammierbaren Steuerung (SPS) und zum Europäischen Installationsbus (EIB). Denn nach seiner Bundeswehrzeit wollte er in der Automatisierungs- und Elektrosystemtechnik an der Schnittstelle von Konzeption und Montage in der Projektleitung arbeiten.
Ausbildungspartner im Handwerk
Mit dieser Zielvorstellung suchte er das Gespräch im
Beratungszentrum Bundeswehr-Wirtschaft, das er bereits durch BFD-Kurse bei der HwK Koblenz kannte. Als wichtigstes Element für seine Fachausbildung - in Ergänzung zu den elektrotechnischen Fachlehrgängen - plante er hier Phasen der "Ausbildung am Arbeitsplatz" in einem Unternehmen des Elektrohandwerks ein.

Mit Jonas Schaltanlagenbau in Siershahn (
www.jonas-schaltanlagenbau.de) fand er den Partner für seine Rückkehr in den Zivilberuf. Geschäftsführer Joachim Duck, der sich selbst während seiner Lehre zum Betriebsassistenten weiterqualifizierte und neben der Technikerschule auch den "Betriebswirt des Handwerks" absolvierte, weiß, dass Hans-Georg Betzing "als Meister die Voraussetzungen für die Umsetzung von Projekten in unserem Unternehmen mitbringt, jetzt aber noch den Feinschliff für die realen Anforderungen bekommen muss".

Die intensive betriebliche Einarbeitung in allen Teilbereichen eröffnet dem 35-jährigen SaZ auch über das Dienstzeitende hinaus eine Perspektive in dem Fachunternehmen für Automatisierungs-, Steuerungs- und Regeltechnik, das mit rund 40 Mitarbeitern europaweit tätig ist.
Beratungszentrum
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