"Näher dran am Soldaten"
BFD-Standortteam Mendig macht positive Erfahrungen
mit der neuen Arbeitsstruktur
Sie betreuen Soldaten an den Standorten Adenau, Andernach, Bad Neuenahr, Grafschaft, Mayen, Mendig - und in Aushilfe für das noch nicht voll besetzte Standortteam in Büchel - in den Kasernen von Kappel, Kastellaun und Rheinböllen.
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Das BFD-Standortteam in der Mendiger Heeresfliegerkaserne mit der Koblenzer Leiterin Bettina Warnecke (5.v.l.). Die Soldaten in den Kasernen des Arbeitsbereiches betreuen (v.l.): Stefanie Wirges (Geschäftszimmer), Stefan Zander (Mendig, Bad Neuenahr), Ruth Schmitz (Geschäftszimmer), Ingo Schäfer (Mayen, Adenau, Andernach), Harald Rönz (Aushilfe in Kastellaun, Kappel, Rheinböllen), Karin Dötsch (Mendig) und Bettina Kleber (Grafschaft). |

Mit fünf Beratern und zwei Servicekräften im Geschäftszimmer ist das BFD-Standortteam Mendig optimal besetzt. Damit ist der Verantwortungsbereich des Standortteams regional gesehen immer noch sehr umfangreich. Und dennoch ist sich das Team einig: "Wir sind wesentlich näher dran an unseren Kunden." Und damit meinen sie in erster Linie die Soldaten, die für einen Zeitraum von vier bis zwölf, manchmal auch 15 Jahren den Dienst in der Bundeswehr zu ihrem Beruf gemacht haben.

In einem festen Rhythmus sind die Berater in den unterschiedlichen Kasernen vor Ort, sonst arbeiten Sie von ihrer neuen Stammeinheit in der Mendiger Heeresfliegerkaserne aus. Alle etwa sechs Wochen treffen sie sich mit ihren BFD-Kollegen im "Mutterhaus" in der Koblenzer Augusta-Kaserne. Den intensiveren Austausch untereinander empfinden alle als entscheidenden Gewinn.

Eine größere Selbstständigkeit in der Arbeit war Ziel der Teambildung in den Standorten. Die unterschiedlichen Anforderungen an das Know-how der Soldaten in den Truppenteilen bringen auch einen jeweils ganz eigenen Beratungs- und Betreuungsbedarf mit sich. Ob flugtechnisches Personal in Mendig, Mediengestalter im Mayener Zentrum für Operative Information, Fernmeldetechniker in Kastellaun und im Zentrum für Nachrichtenwesen in der Grafschaft oder die Logistiker in Bad Neuenahr - die Zielgruppe ist bunt gemischt.

"Die Medienprofis in Mayen knüpfen oft bereits durch ihre Ausbildung während des Dienstes und ihre Tätigkeit erste Kontakte zur Wirtschaft", weiß Ingo Schäfer, "was ein unschätzbarer Vorteil für die Rückkehr in den Zivilberuf ist". "Sorgenkind sind die SaZ 4 bis 6", ergänzt Karin Dötsch. "Ihre Eingangsqualifikation ist oft niedriger und sie erwerben einen geringeren Anspruch auf Förderleistungen. Die Hoffnung auf eine Weiterverpflichtung ist dabei kein guter Ratgeber", appelliert sie an alle Soldaten, sich frühzeitig und bereits Dienstzeit begleitend um berufliche Weiterqualifizierung zu bemühen.
Standortteam Mendig |
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