Sprungbrett zum Meister
Thorsten Flöck nutzt Qualifizierungsmöglichkeiten der Bundeswehr
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Thorsten Flöck (l.) und Torsten Wehlitz programmieren im Meistervorbereitungskurs anhand einer Konstruktionszeichnung die CNC-Maschine über den Computer. |
"Ich gehe mindestens vier Jahre zur Bundeswehr, um meinen Meister machen zu können." Mit diesem Ziel bewarb sich der gelernte Industriemechaniker Thorsten Flöck bei der Bundeswehr und kam als Fluggerätemechaniker nach Mendig.
Nachdem sein Lehrbetrieb, eine Schlosserei, dicht gemacht hatte und ohnehin der Wehrdienst anstand, wollte der Mülheim-Kärlicher "den Bund nicht nur abhaken, sondern auch nutzen, um mir eine bessere Ausgangsposition für eine längerfristige Beschäftigung zu sichern". "Ich muss mit der rasanten Entwicklung in den Metallberufen Schritt halten können", begründet der 24-Jährige seine Entscheidung für den Erwerb des Meisterbriefes als Feinwerkmechaniker.
An die geplanten vier Jahre bei den Heeresfliegern hängte er noch ein halbes dran, um nahtlos in den Vollzeit-Meisterkurs starten zu können. Die Förderzeiten und -mittel für kürzer dienende Soldaten reichten gerade für die beiden Fachteile I und II, weshalb er die betriebswirtschaftlichen, rechtlichen und pädagogischen Teile III und IV der Meisterprüfung bereits während der Dienstzeit als
BFD-AG im Abendkurs absolviert hatte.
Thorsten Flöck weiß, dass der Wiedereinstieg in den zivilen Beruf angesichts der Konjunkturlage nicht einfach wird. Bevor er sich auf eine Gesellenstelle in einem Betrieb bewirbt, nutzt er lieber den Einstieg über Zeitarbeitsfirmen auf Meisterebene, um sich daraus eine langfristige Perspektive zu erarbeiten.
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