Damit's über den Wolken schmeckt
Patrick Adams arbeitet als „Kitchen Supervisor“
im Catering am Flughafen Hahn
Er hatte Koch gelernt und dann den Kochlöffel in der Truppenküche geschwungen. Patrick Adams entschied sich nach Lehre und Fachabitur für den Dienst in der Bundeswehr, arbeitete zehn Jahre in berufsnaher Verwendung und freut sich jetzt über einen Top-Job auf dem Flughafen Frankfurt-Hahn.
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| Patrick Adams (r.) hat nach seiner Bundeswehrzeit eine leitende Aufgabe im Catering am Flughafen Frankfurt-Hahn übernommen. - Foto: privat |
Bis zum Hauptfeldwebel brachte es der heute 31-Jährige aus Hermeskeil. Im Rahmen seiner militärischen Laufbahn qualifizierte sich der Verpflegungsgruppenführer zum Küchenmeister. Nebenbei nahm er „sämtliche angebotenen Englischkurse als interne
BFD-Maßnahmen“ mit. Mehr aus seinem erlernten Beruf über die Berufsförderung der Bundeswehr machen zu können, hatte ihn motiviert, sich als Soldat auf Zeit zu verpflichten.
Als ihm das Cateringunternehmen
AirRep Germany GmbH am Flughafen Frankfurt-Hahn die Position des „Kitchen Supervisor“ anbot, beendete er seine militärische Laufbahn und widmet sich seither der Bordverpflegung für Passagiere und Crews und für die Verköstigung der Charterkunden in der VIP-Lounge des aufstrebenden Hunsrück-Flughafens.
Und bleibt dabei nicht stehen: Im Wochenendlehrgang qualifiziert er sich zum Verpflegungsbetriebswirt an der Hotelmanagement-Akademie in Koblenz (
www.hma-koblenz.de). „Küchenmeister gibt es genug auf dem Arbeitsmarkt. Wer sich eine langfristige Perspektive erarbeiten will, muss mehr können. Auch im Küchenbereich spielen betriebswirtschaftliche und unternehmerische Kenntnisse eine immer größere Rolle“, beschreibt er seine Motivation, jeweils freitags bis sonntags die Schulbank zu drücken. Sein Arbeitgeber unterstützt ihn dabei und stellt ihn freitags von der Arbeit frei.
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