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René Schwarz gehört zu den Abuzer Colak stellt immer wieder seine Bereitschaft unter Beweis, auch neue Wege zu gehen, nicht nur bei dem neuen SaZ-Modell: „Einige unserer Lehrlinge gehören nicht gerade zu den Vorzeigekandidaten, aber wir sehen es als unsere gesellschaftliche Verpflichtung, mit ihnen zu arbeiten, um sie und letztlich unser Unternehmen zum Erfolg zu führen.“ Intensives LernenDer 24-jährige René Schwarz ist sich bewusst, dass er „von Anfang an Gas geben“ muss. „Die Lehre in 15 Monaten ist nur zu schaffen, wenn ich parallel zur Arbeit intensiv lerne. Mit der Berufserfahrung aus der Bundeswehr kann und muss ich selbstständiger an die Arbeit herangehen. Das traue ich mir zu und ich weiß, dass ich mich beweisen muss. Das neue Ausbildungsmodell gibt mir die Chance, die Zeit in der Bundeswehr wieder einzuholen. Schließlich muss ja das Geld reinkommen.“ Die Ernsthaftigkeit des jungen Mannes aus Bad Neuenahr wird auch deutlich, wenn er von seinen Erfahrungen als Fernmelder im Auslandseinsatz in Bosnien und Afghanistan, wenn er vom Aufbau des neuen Bundeswehrlagers in Kundus erzählt. Wie’s später weitergehen soll, weiß der begeisterte Kartsportler auch schon: Mit entsprechender Berufserfahrung geht er auf Meisterkurs. Auf Erfolg gepoltDass das Modell einer 15-monatigen Lehrzeit kein Selbstläufer ist, darüber sind sich alle Beteiligten einig. Abuzer Colak und sein Werkstattleiter Mirsad Jusic vermitteln die Ausbildungsinhalte projektorientiert. „In der Praxis wird es schwierig, dass René durch die wechselnden Zeiten der betrieblichen und der überbetrieblichen Ausbildung bei der HwK einen Baustellenzyklus komplett durchläuft. Er wird sich die Grundlagen zum Bestehen der Gesellenprüfung aneignen können, aber danach noch viel weiterlernen müssen.“ In einem ist sich Meister Colak aber sicher: „René weiß, dass er erfolgreich sein muss. Und das ist ein starker Antrieb.“
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