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Von der klassischen Berufsausbildung über die Meister- und Fachausbildung bis hin zum Techniker und zum Hochschulstudium bietet die Bundeswehr eine breite Vielfalt unterschiedlichster beruflicher Bildungsmöglichkeiten, die deutschlandweit ein hohes Ansehen genießen. Zur kontinuierlichen Weiterentwicklung dieser Bildungsmaßnahmen hat die Bundesregierung die Kooperation Bundeswehr-Wirtschaft gegründet, die eine enge Zusammenarbeit der Bundeswehr mit den Unternehmen der Wirtschaft im Bereich der zivilberuflichen Qualifizierung und Eingliederung anstrebt. Insbesondere in Koblenz wird die Kooperation schon seit vielen Jahren erfolgreich praktiziert. Das in den Räumlichkeiten der Viele hochattraktive Neuerungen gehen auf diese Kooperation zurück, so beispielsweise die Möglichkeit der verkürzten Berufsausbildung für Soldaten und Soldatinnen auf Zeit in ausgewählten Berufen oder die Möglichkeit für Feldwebel mit Meisterausbildung, einen Bachelor-Studiengang aufzunehmen. Natürlich geht es in der Zukunft darum, den Bekanntheitsgrad der Kooperation bei den Beteiligten zum Wohle aller weiterhin zu steigern. Für den Wehrbereich II (Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Saarland) kann hierbei der Beirat für das Beratungszentrum Bundeswehr-Wirtschaft unterstützen. Er koordiniert die Zusammenarbeit zwischen allen Kooperationspartnern in diesen vier Bundesländern. Mitglied sind deshalb vonseiten der Wirtschaft repräsentative Handwerkskammern (HwK) und Industrie- und Handelskammern (IHK), für die Belange der Berufsförderung die Wehrverwaltung West, für die Belange der Truppe Führungskommandos von Heer, Luftwaffe, Streitkräftebasis und Sanitätsdienst sowie als Interessenvertreter der Soldaten der Deutsche Bundeswehrverband West. Der Beirat arbeitet auch an einer kontinuierlichen Weiterentwicklung der Kooperation sowohl inhaltlich als auch organisatorisch. Dienststellen der Bundeswehr streben einen noch engeren Kontakt mit renommierten Unternehmen an, um den zukünftigen Herausforderungen gemeinsam zu begegnen und dem akuten Facharbeitermangel der Wirtschaft sowie möglichen zukünftigen Nachwuchsproblemen der Truppe entgegenzuwirken. Oberst i.G. Thomas Humm
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