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Gemeinsam zum Meister

Zurück ins Handwerk –
Maik Wuttke und Kai-Uwe Leiendecker

Übungsaufgabe in der Vorbereitung auf die praktische Meisterprüfung, bei der Kai-Uwe Leiendecker in sechs Stunden eine Verkehrsinsel mit unterschiedlichen Gesteinsarten und -formaten anlegt. Foto: Greunke
Übungsaufgabe in der Vorbereitung auf die praktische Meisterprüfung, bei der Kai-Uwe Leiendecker in sechs Stunden eine Verkehrsinsel mit unterschiedlichen Gesteinsarten und -formaten anlegt. Foto: Greunke
Maik Wuttke bei der Vorbereitung auf die praktische Meisterprüfung im HwK-Berufsbildungszentrum in Bad Kreuznach. Foto: Greunke
Maik Wuttke bei der Vorbereitung auf die praktische Meisterprüfung im HwK-Berufsbildungszentrum in Bad Kreuznach. Foto: Greunke
2006: Stabsunteroffizier Maik Wuttke bei einer Erkundungsfahrt während des Afghanistan-Einsatzes. Foto: privat
2006: Stabsunteroffizier Maik Wuttke bei einer Erkundungsfahrt während des Afghanistan-Einsatzes. Foto: privat

Maik Wuttke aus Alsfeld und Kai-Uwe Leiendecker aus Saarbrücken verbindet ihr Werdegang: Beide haben sich nach ihrer abgeschlossenen Straßenbauerlehre für acht Jahre bei der Bundeswehr verpflichtet und gehen gemeinsam auf Meisterkurs in ihrem Handwerk.

Der 28-jährige Maik Wuttke stand zuletzt in der Verwendung als Luftfahrtzeugstart- und -landeunteroffizier in Stadtallendorf. Zweimal ging er in den Auslandseinsatz, 2001/02 für sechs Monate nach Mazedonien und 2006 für vier Monate nach Afghanistan. An positive Erfahrungen verbucht er vor allem Pflichtbewusstsein, Kameradschaft und Zusammenhalt sowie den Umgang mit Menschen.

Sein Ziel für den Zivilberuf ist die Selbstständigkeit als Handwerksmeister. Die Beratung durch den Berufsförderungsdienst der Bundeswehr (BFD) und die Unterstützung durch die Handwerkskammer Koblenz waren „bestens, die Dozenten wirklich gut und die Lehrgänge sehr intensiv“.

Den 29-jährige Kai-Uwe Leiendecker haben die Bildungsmöglichkeiten bei der Bundeswehr angezogen. Bis zum Sommer 2006 arbeitete er als Nachschubunteroffizier in Merzig und Garlstedt. Kameradschaft und Zusammenhalt waren auch für ihn die prägenden Erfahrungen in seiner aktiven Dienstzeit. Sein Plan für die Zukunft ist ebenfalls die Selbstständigkeit in seinem erlernten Handwerk.

Die beiden Stabsunteroffiziere sind sich als Teilnehmer an einem praktischen Vorbereitungskurs auf die Meisterprüfung im Straßenbauerhandwerk im HwK-Berufsbildungszentrum in Bad Kreuznach begegnet. Dass sie jetzt optimistisch in die Zukunft blicken können, verdanken sie einerseits den Möglichkeiten, die der BFD den Soldaten auf Zeit eröffnet. Andererseits haben sie ihren eigenen Beitrag geleistet, indem sie sich frühzeitig informiert und die Fördermöglichkeiten zeitlich und finanziell optimal ausgeschöpft haben. lg

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Tel.: 0261/ 398-165, Fax: 0261/ 398-996
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