Über Landesgrenzen hinaus
Luftwaffengeneral Karl Müllner bekräftigt
erfolgreiche Zusammenarbeit
Der Kommandeur der 2. Luftwaffendivision mit Sitz in Birkenfeld, Generalmajor Karl Müllner, besuchte das Beratungszentrum Bundeswehr-Wirtschaft
(BzBwWi) und ausgewählte Bildungseinrichtungen der
HwK Koblenz.
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| Werkzeugmachermeister und CNC-Ausbildungsleiter Ernst Darscheid und O d.R. Hans-Joachim Benner erläutern in der HwK OTL i.G. Holger Niedermeier, GenMaj Karl Müllner, Hptm a.D. Helmut Kemp und O Joachim Sanden (v.l.) die Struktur der handwerklichen Aus- und Fortbildung. Foto: Groß |
Im Mittelpunkt standen Gespräche zur aktuellen Lage der Kooperation zwischen Bundeswehr und Wirtschaft, der zivilberuflichen Integration seiner Soldaten in die Wirtschaft und den gemeinsamen strategischen Projekten zur Nachwuchsgewinnung. Müllners Kommando unterstehen Einheiten in Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern.
Die Zusammenarbeit mit der Luftwaffendivision, so BzBwWi-Leiter Oberst d.R. Hans-Joachim Benner, sei vorbildlich und finde bundesweite Beachtung und auch Nachahmung. So zeigen beispielsweise die Mitarbeiter des BzBwWi den Soldaten auf Zeit (SaZ) aus den Standorten in Birkenfeld, Cochem und Kerpen Wege und Perspektiven für den zivilen Berufsalltag auf. Täglich lassen sich SaZ im Beratungszentrum oder vor Ort in den Kasernen einen individuellen Qualifizierungsplan ausarbeiten, mit dem sie sich in Abstimmung mit dem Berufsförderungsdienst (
BFD) der Bundeswehr die Grundlage für den beruflichen Erfolg in der Wirtschaft schaffen. In Ergänzung zu diesen Erfolgen denkt der Kommandeur an neue Kooperationswege und Formen der zivil-militärischen Vernetzung für seine Einheiten in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern.
Ein weiterer Themenblock waren Überlegungen und strategische Projekte zur Nachwuchsgewinnung. Der Leiter des Zentrums für Nachwuchsgewinnung West in Düsseldorf, Oberst Joachim Sanden, erläuterte Möglichkeiten und Modellvorhaben, die derzeit in Zusammenarbeit mit der Wirtschaft entwickelt oder bereits umgesetzt werden, beispielsweise das
„SaZ-Modell“ . Es werde langfristig zur Nachwuchsgewinnung der Bundeswehr und der Wirtschaft beitragen. Alle Beteiligten waren sich darüber einig, dass eine erfolgreiche Personalentwicklung in den Streitkräften und in der Wirtschaft einer der entscheidenden Schlüssel für die weitere Umsetzung der Ziele in der Kooperation Bundeswehr-Wirtschaft ist.
Bei einem Rundgang durch ausgewählte Werkstätten in den modernen HwK-Bildungszentren zeigte sich Müllner beeindruckt von den attraktiven Vorbereitungen und Perspektiven für die Zeit nach dem Ausscheiden aus der Bundeswehr und der reibungslosen Integration in den Zivilberuf seiner Soldaten.
Beratungszentrum Bundeswehr-Wirtschaft
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